Die Stadt Rottenburg

Lebendig und vielfältig:
Rottenburg – Stadt am Neckar

Römerstadt, Bischofssitz, Fasnets-Hochburg, Hochschulstadt

 

Die Stadt zählt zu den ältesten Siedlungsplätzen Baden-Württembergs. Bereits seit der Altsteinzeit existierten hier bedeutende Siedlungen. Heute ist Rottenburg eine Flächenstadt mit 17 Ortschaften. Diese sind bis zu 25 Kilometer verstreut in der reizvollen Landschaft des Neckartals und des Oberen Gäu. Manche, beispielsweise Baisingen, Frommenhausen oder Eckenweiler, haben ihren ländlich-charmanten Charakter bis heute erhalten.

Die Kernstadt liegt eingebettet in der Talaue des Neckars und erstreckt sich idyllisch auf die Höhen links und rechts des Flusses, der nicht nur beim jährlichen Neckarfest eine zentrale Rolle spielt. Das ganze Jahr über üben die Rottenburger Feste eine große Anziehungskraft auf Gäste aus nah und fern aus. In der Stadt mit ihrem bildschönen historischen Ortskern lässt es sich besonders gut leben. In den vergangenen Jahren ist Rottenburg deutlich über dem Landesdurchschnitt angewachsen – die Einwohnerzahl in der Kernstadt hat sich seit 1961 geradezu verdoppelt auf rund 20.000, einschließlich der Teilorte leben in Rottenburg heute über 43.000 Menschen.

Bei einem Stadtbummel durch die historische Altstadt werden das Mittelalter und die vorderösterreichische Geschichte erlebbar. Das Sülchgaumuseum versetzt den Besucher zurück in diese Zeit. Im römischen Sumelocenna-Museum ist die größte bekannte Toilettenanlage nördlich der Alpen aus dieser Zeit zu sehen. Der Dom St. Martin ist das prägende Bauwerk auf dem Marktplatz und im nahe gelegenen Diözesanmuseum wird die kirchliche Geschichte präsent. Auch die Pilgerwege von Jakob und Martinus führen durch Rottenburg.

Sülchenkirche bei Nacht