#u16imTollhaus: TV Rottenburg vs VC Dresden/Berlin, Berlin… wir fahren nach Berlin….

So oder so ähnlich müsste es ja eigentlich heißen, wenn es um den Austragungsort in der deutschen Populärsportart No1 dem Fußball geht. In diesem Fall geht es aber weder um den Fußball, der ist heute in der Volksbank Arena vermutlich  nur mäßig populär, noch um den Austragungsort, das Berliner Olympiastadion. Denn in diesem Fall kommt Berlin nach Rottenburg, zum Finale in der Deutschen Meisterschaft der Volleyballjugend u16 in der Volksbank Arena. Denn dort steht der TV Rottenburg nach seinem sensationellen Sieg im Halbfinale gegen den VC Dresden. 

Nach dem vormittäglichen Viertelfinalsieg gegen einen der Favoriten dem ASV Dachau nun also das nächste schwere Spiel der Domstädter. Konnte der VC Dresden im vergangen Jahr den TVR bei der DM der u14-Jugend in Bremen im Tie-Break noch niederringen, so waren die Karten für dieses Jahr komplett neu gemischt.

Mit dem notwendigen Selbstvertrauen im Gepäck startete die Mannschaft aus Rottenburg entsprechend stark. Wie bereits im ersten Spiel des Tages war das, zumindest gefühlt, eine andere Mannschaft, die da heute auf dem Center Court stand. Der Gegner aus Dresden war natürlich vorgewarnt und Trainer Stefan Benderoth hatte sein Team auch entsprechen eingestellt. Angriffe über die Mitte zeigten beim TVR im ersten Durchgang nicht die eigentlich notwendige Durchschlagskraft. Aber die Außenangreifer punkteten kontinuierlich und am Ende kam der VC Dresden gehörig in die Defensive. Der Satz ging mit 25:23 an den TVR.

Satz zwei dann eher das gegenteilige Bild. Dresden bekam leicht Oberwasser und die Fehlerquote bei den Jungs um das Trainergespann Martins/Elsäßer stieg und kam mit einer Reihe von Annahmefehlern gehörig ins Wanken. Mit taktischen Auszeiten und kurzfristigen Spielerwechseln jedoch konnte die Punktemaschine des TVR wieder angeworfen werden. Satz zwei endete mit 25:23 für den TVR und damit war der Einzug ins Finale der Deutschen Meisterschaft klar gemacht.

Für den TVR spielten: Jasper Baumann, Ben-Simon Bonin, Jonas Dornauf, Phillip Herrmann, Nick Hoschke, Danis Jukic, Anton Jung, Dominik Komlac, Milan Kvrzic, Carl Möller, Alexander Schilke, Mario Welsch, Kai Wolf

Text/Bild: A.Wittko